Provokante Wochensprüche - politisch völlig inkorrekt
Natürlich gelten auch für Aphorismen die Regeln politischer
Korrektheit. Ein Buch mit dem Spruch
| Nach der Niederschlagung der chinesischen Demokratiebewegung
1989 Natürlich musste es Li Pang bei seinem Deutschlandbesuch als grobe Unhöflichkeit erscheinen, dass seine Gastgeber die Anti-China-Demonstranten am Leben ließen. |
mag damals manchem aus dem Herzen gesprochen haben. Aber er wird andere beleidigen. Und keine Firma, die mit China Geschäfte machen möchte, wird ein Buch mit diesem Spruch zu Weihnachten verschenken.
Es ist auch für einzelne Lesergruppen völlig indiskutabel, an der Richtigkeit gewerkschaftlicher Forderungen oder unternehmerischer Gewinnmaximierung zu zweifeln, die Beschlüsse der Kirchen in Frage zu stellen, Feministinnen der Übertreibung zu bezichtigen oder gar wahrzunehmen, dass auf die Rache der einen nur die Rache der anderen folgt.
Darum erscheinen alle politisch inkorrekten und provokanten Wochensprüche auf dieser gesonderten Seite. Aber es kann durchaus sein, dass sie sich dank Ihrer Abstimmung durchsetzen und letzten Endes doch in das nächste Buch aufgenommen werden.
| Nr. 385 | Mit vollem Kühlschrank verhungern Manchmal hat man den Eindruck, die Lebensmittelindustrie will mit ihren widerspenstigen Verpackungen das Problem der Überalterung lösen. |
(0 Stimmen) |
| Nr. 326 | Denkanstoß Warum soll ich mich bei der Arbeit schinden? Da würde ich ja am Ende noch zu diesen suspekten Besserverdienenden gehören! |
(0 Stimmen) |
| Nr. 218 | Ausstieg aus der Schwangeren-Konfliktberatung
War es wirklich Jesus, der gesagt hat: "Ich wasche meine Hände in Unschuld"? |
(1 Stimme) |
| Nr. 343 | Zeitgemäß Würde Hamlet heute auch noch den "Übermut der Ämter" beklagen? Oder eher die Personalpolitik der Konzerne? Oder die Arroganz der Banken? |
(1 Stimme) |
| Nr. 339 | Nicht aufregen! Gegen einen unfairen Kunden gibt es ein schönes Gegenmittel: Ersäuf ihn im Honig und nimm ihm sein Geld ab. |
(1 Stimme) |
| Nr. 276 | Hinweis für amerikanische Präsidenten
"Der Feind meines Feindes ist mein Freund" stimmt nicht immer. Manchmal hat man zwei Feinde, die nur zufällig auch untereinander verfeindet sind. |
(1 Stimme) |
| Nr. 120 | Personalabbau Welchem Götzen wurden damals Menschen geopfert? |
(1 Stimme) |
| Nr. 384 | Späte Erkenntnis Alter ist Mist. Ich kann nur davor warnen. |
(2 Stimmen) |
| Nr. 356 | Zukunft Wie demokratisch werden wir sein, wenn die neue Mehrheit im Stadtrat zum ersten Mal den örtlichen Mullah zum Bürgermeister wählt? |
(2 Stimmen) |
| Nr. 316 | Mohammed Karikaturen Was hätte Mohammed als schlimmere Karikatur empfunden? Die Zeichnungen aus Dänemark? Oder die brennenden Botschaften? |
(2 Stimmen) |
| Nr. 231 | Ideales System Das beste aller denkbaren politischen Systeme ist überall das System, dem die gerade Mächtigen die Macht verdanken. Darum gibt es so wenig Revolutionen von oben. |
(2 Stimmen) |
| Nr. 302 | Fortsetzung Seit Jahrzehnten sind die amüsanten Geschichten von den Schildbürgern nicht mehr fortgeschrieben worden. Aber jetzt haben wir ja zum Glück die Rechtschreibreform und das Dosenpfand. |
(3 Stimmen) |
| Nr. 235 | Fortsetzung eines Spruchs aus "Lieber ein Optimist..."
1. Die wenigsten Menschen verstehen sich darauf, Ursachen zu beeinflussen. Die meisten vergeuden ihre Zeit mit dem aussichtslosen Versuch, Wirkungen zu verändern. 2. Auch Politiker sind Menschen. |
(3 Stimmen) |
| Nr. 342 | Ohne Gewähr Im Gegensatz zu Musikern schulden Ärzte und Anwälte ihren Kunden nur einen Versuch. |
(4 Stimmen) |
| Nr. 289 | Unzulässiger Vergleich? Die Evolution entwickelt wertfrei. Schließlich kann man nicht wissen, ob die Erde nicht eines Tages doch einen Vorteil hat von Rosenblattrollwespen oder Menschen. |
(4 Stimmen) |
| Nr. 272 | Leeres Schlagwort "Soziale Gerechtigkeit" geht nicht. "Gerechtigkeit" reagiert auf das Handeln der Menschen, "sozial" berücksichtigt ihre Bedürfnisse. Ich muss also ganz im Gegenteil wissen, dass ich, um den Schwachen beizustehen, bewusst ein Stück Gerechtigkeit außer Kraft setzen muss. |
(5 Stimmen) |
| Nr. 74 | Demokratie Demokratie ist so erfolgreich, weil in ihr Macht nicht auf Drohung sondern auf Zustimmung beruht. Gibt es da etwa ein paar Bereiche in unserer Gesellschaft, die noch davon lernen könnten? |
(6 Stimmen) |
| Nr. 149 | Politik der Mitte Die neue Mitte hat einen Nachteil: Man ist von allen, denen man es recht machen will, gleich weit entfernt. |
(7 Stimmen) |
| Nr. 205 | Krankheitsursache Wer A sagt, muss auch B sagen. Es sei denn, er bringt eine Krankmeldung. |
(8 Stimmen) |
| Nr. 59 | Neue Bundesländer Kein Kind sagt dem Zahnarzt: Danke fürs Bohren. Schon gar nicht, wenn der vorher gesagt hat: Es tut überhaupt nicht weh. |
(9 Stimmen) |
| Nr. 227 | Naher Osten Wie kann Frieden entstehen, wenn ein Heiliger-Krieg-Gott und ein Auge-um-Auge-Gott aneinandergeraten? |
(9 Stimmen) |
| Nr. 325 | Kompliziertes Steuerrecht Wenn die so weitermachen, muss ich bald die Hälfte meines Einkommens dem Steuerberater geben, damit ich die andere Hälfte vorschriftsgemäß abliefern kann. |
(9 Stimmen) |
| Nr. 57 | Fehl-Leistung Normalerweise hat Erfolg, wer mehr leistet oder günstiger anbietet. Wer hat nur die Gewerkschaften verleitet, es mit dem Gegenteil zu versuchen? |
(9 Stimmen) |
| Nr. 155 | Rechtfertigungslehre Endlich haben sich Katholiken und Lutheraner geeinigt, wie man in den Himmel kommt. Gott wird froh sein, dass das jetzt geklärt ist. |
(9 Stimmen) |
| Nr. 228 | Himmel Was werden die islamistischen Selbstmörder staunen, wenn sie in dem für sie reservierten Himmel auch die gefallenen Kreuzritter vorfinden! |
(9 Stimmen) |
| Nr. 60 | Akkusativ Gott schuf der Mensch sich ihm zum Bilde.. |
(10 Stimmen) |
| Nr. 131 | Streikfolgen? Wenn ich Forderungen nicht auf meine Nützlichkeit, sondern auf meine Unentbehrlichkeit stütze, werden die anderen alles tun, um mich entbehrlich zu machen. |
(11 Stimmen) |
| Nr. 80 | Raucher Auch ein Fisch kann sich nicht im entferntesten vorstellen, warum manche Lebewesen so verrückt auf Luft sind. |
(11 Stimmen) |
| Nr. 58 | Fass ohne Boden Wenn die vielen Milliarden für den Aufschwung Ost so wenig bewirken, wer kann dann die paar Millionen Entwicklungshilfe noch ernst nehmen? |
(12 Stimmen) |
| Nr. 73 | Aussichtslos Alle Natur lebt für die Erhaltung der Art. Nur der Mensch strampelt mit aller Energie gegen seinen persönlichen Tod. Ohne die geringste Erfolgsaussicht. Vielleicht erklärt das den ganzen Unsinn, den diese Species anstellt? |
(13 Stimmen) |
| Nr. 114 | Shareholder Value Wir opfern Menschen, die ihrer Firma Herzblut geben, um denen zu gefallen, die nichts weiter als Geld geben. Wie lange kann das gutgehen? |
(18 Stimmen) |
Homepage
mit Navigationsmenu
http://www.wochensprueche.de/provokante.htm
Letzte Änderung: 15.12.2009
© 1997-2008 Peter Hohl,
Copyrighthinweis:
http://www.tintentropfen.de/allgemein/Copyright.htm
E-Mail peter.hohl@t-online.de