Für alle folgenden Texte: copyright1997-2009 by Peter Hohl.

Aus über 300 Aphorismen, Sprüchen und Pointen von Peter Hohl wurden 1997 zuerst 52 für das Buch "Lieber ein Optimist, der sich mal irrt..." ausgewählt. Weitere 52 wurden im November 1999 in dem  Buch "Ein Mittel gegen Einsamkeit..." veröffentlicht. Im September 2001 folgten die nächsten 52 Sprüche in"Seid froh, wenn's schwierig ist...", im November 2003 die 52 meistgewählten in "Direkt nach vorn...". Im August 2006 erschien "Erfolg ist leicht...". Damit hatten die Sprüchebücher eine Gesamtauflage von 110.000 erreicht.

Die meisten zunächst nicht berücksichtigten und auch die anschließend neu entstandenen Aphorismen stehen auf dieser Seite.

Möchten Sie am Band 6 mitwirken, der erscheinen wird, sobald ich wieder genug gute eigene Sprüche aufgeschrieben habe? Dann schicken Sie mir eine Email und sagen Sie mir, welcher Spruch oder welche Sprüche (Angabe der Nummern genügt) Ihnen am besten gefallen haben!

Ihre Stimme entscheidet über die Reihenfolge auf dieser Seite (Zahl der abgegebenen Stimmen in Klammern. Zu Beginn hat jeder Spruch null Stimmen). Ganz unten steht der Spruch, der von Ihnen am häufigsten genannt worden ist. Neue Texte schließen sich stets oben an. Zu gegebener Zeit werden die 52 untersten Sprüche illustriert und zu einem Nachfolgeband zusammengefasst.

Danke an alle, die bisher an der Auswahl mitgewirkt haben!


(weitere (ab 387) folgen in Kürze!) 364
Mögen Sie's bissiger? Können Sie haben!
Provokante Wochensprüche befinden sich in einer eigenen Datei
 
Nr. 386 Geburtstag
Jahrestag sind zweischneidig: Sie vergrößern die Sammlung; aber sie schmälern, was dir noch bleibt.
(0 Stimmen)

Nr. 381 Steter Tropfen
Ich habe wenig durch Ungestüm erreicht - aber viel durch unbeirrbare Geduld.
(0 Stimmen)

Nr. 377 Unangreifbar
Was du weißt, kann ich vielleicht widerlegen, aber nicht, was du glaubst.
(0 Stimmen)

Nr. 360 Zu gut
Vollkommenes kann man nur einmal verkaufen.
(0 Stimmen

Nr. 355 Langwierige Suche
Wieviel Zeit könnten wir gewinnen, wenn nie wieder jemand vor uns an der Kasse suchen würde, ob er siebenundzwanzig Cent klein hat.
(0 Stimmen)

Nr. 330 Weisheitsinflation!
Der größte Feind des Aphorismus ist der Plural.
(0 Stimmen)

Nr. 367 Fitness
Mancher kommt schon außer Atem, wenn er sich im Bett herumdreht.
(1 Stimme)

Nr. 379 Naheliegend
Schmerzen sind überall eher zu ertragen als da, wo man sie gerade hat.
(1 Stimme)

Nr. 382 Weitergeben!
Gib nicht zurück, was du an Güte empfangen hast. Gib es weiter.
(1 Stimme)

Nr. 361 Hoch-tief
Hohes Tier? Oder Mensch mit Tiefe?
(1 Stimme)

Nr. 366 Kluges Unvermögen
Immer wenn ich an einem Damenfahrrad eine schwarz verschmierte Kette repariere, denke ich: Ob Frauen einfach zu klug sind, um das zu können?
(1 Stimme)

Nr. 376 Chat-Floskeln
Kann es wirklich sein, dass das Volk der Dichter und Denker zu einem Club von Textbausteinbenutzern geworden ist?
(1 Stimme)

Nr. 374 Schlechter Ersatz
Zerbrochenes Porzellan lässt sich kitten. Aber es wird nie mehr unbeschädigt.
(1 Stimme)

Nr. 370 Erkenntnisquelle
Erkennen, dass jemand anders recht hat - dabei habe ich am meisten gelernt.
(1 Stimme)

Nr. 306 Provozieren!
Manche Autobiographen spekulieren anscheinend darauf, dass die Leute wütend ihr Buch kaufen.
(1 Stimme)

Nr. 352 Anspruchsvoll
Geniale Lösungen sind  Dummköpfen oft zu einfach.
(1 Stimme)

Nr. 357 Zeit am Zebrastreifen
Kaum sind Autofahrer ausgestiegen, benehmen sie sich wie Fußgänger.
(2 Stimmen)

Nr. 372 Vorgesetztenmissverständnis!
Führung bedeutet nicht, dass der Dirigent dem Geiger sagt, wie er den Bogen halten soll. Führung vereinigt das Können des Violinisten mit dem Spiel anderer Könner zu einem Gesamtklang, den keiner allein erreichen könnte.
(2 Stimmen)

Nr. 371 Genau hinsehen!
Wer dir zu Füßen liegt, will vielleicht nur unauffällig an deinem Stuhl sägen?
(2 Stimmen)

Nr. 362 Perspektivwechsel
Frühen Wurm fängt der Vogel.
(2 Stimmen)

Nr. 375 Kreuzzüge und andere heilige Kriege
Wo sich Machtstreben auf den Himmel beruft, ist meist die Hölle nicht weit.
(2 Stimmen)

Nr. 335 Kleine Auswahl
Herr Dr. W.* ist der liebenswürdigste Mensch unter allen, die er kennt. Er kennt aber nur sich.
*Name von dfer Redaktion geändert
(2 Stimmen)

Nr. 323 Kurzer Maßstab
Gut oder schlecht - da kennen viele nur einen Maßstab: Ist es genau so, wie ich es gemacht hätte?
(2 Stimmen)

Nr. 338 Warnung
Wer sich mit Bombenlegern einlässt, sollte mit Bomben rechnen.
(2 Stimmen)

Nr. 373 Selbstsicht
Fotos auf denen du zu sehen bist, werden dich nie langweilen.
(3 Stimmen)

Nr. 363 Unlogisch?
Mangel macht bescheiden, Haben macht begehrlich.
(3 Stimmen)

Nr. 368 Wunschlos glücklich?
Keinen unerfüllten Wunsch mehr zu haben - das wäre ein Unglück.
(3 Stimmen)

Nr. 380 Paradox?
Geld macht nicht die glücklich, die es haben. Aber es würde die glücklich machen, die es nicht haben.
(3 Stimmen)

Nr. 378 Macht des Geldes
Der wichtigste Grund, warum ich reich werden möchte: Damit ich später meinen Pflegern ein fürstliches Trinkgeld vorenthalten kann, wenn sie mich schlecht behandeln.
(3 Stimmen)

Nr. 369 Tieferer Sinn
Sind die ganzen Altersbeschwerden vielleicht ein gütiger Trick der Natur, damit der Abschied leichter fällt?
(3 Stimmen)

Nr. 341 Beruhigend
Wer in der Tourismusbranche arbeitet, hat's gut: Schlimme Kunden verschwinden von selbst.
(3 Stimmen)

Nr. 354 Vorsorge
Manche Menschen schütten in der Wüste ihren Wasservorrat weg, damit sie ein aufnahmebereites Gefäß haben, falls sie hinter der nächsten Düne eine Quelle finden...
(3 Stimmen)

Nr. 332 Folgenabschätzung
Wer A sagt, muss nicht nur B sagen, sondern meistens auch noch C und D.
(3 Stimmen)

Nr. 331 Weinerlich!
Lamentierliteratur hat noch nie etwas bewegt.
(3 Stimmen)

Nr. 334 Unterscheidungsmerkmal
Eifersucht aus Liebe leidet.
Eifersucht aus gekränkter Eitelkeit will leiden lassen.
(3 Stimme)

Nr. 358 Glück...
Nicht Bequemlichkeit macht glücklich, sondern gemeisterte Unbequemlichkeit.
(4 Stimmen)

Nr. 353 Prüfstein
Wie groß eine Liebe wirklich war, sieht man erst daran, auf welche Weise sie endet.
(4 Stimme)

Nr. 345 Wunsch und Wirklichkeit
Alle reden von Kundenorientierung. Trotzdem ist sie die Marktlücke.
(4 Stimmen)

Nr. 327 Schwer erreichbar
Häng den Korb hoch - und alle werden danach springen.
(4 Stimmen)

Nr. 304 Neue Wertskala
Da Moral kein unverrückbarer Wert mehr ist, beleidigt man niemanden, wenn man ihn unmoralisch nennt. Aber wage nicht, ihn als arm zu beschimpfen!
(5 Stimmen)

Nr. 351 Seltene Kostbarkeiten
Mangel schafft ganz neue Werte.
(5 Stimme)

Nr. 346 Geliebt
Eigentlich wird doch in unseren Breiten aus Liebe geheiratet. Warum meint man dann mit "Geliebte" nicht die Geheiratete?
(5 Stimmen)

Nr. 350 Keine Rente
Vertrauen gibt es genau ein Mal als Vorschuss, danach ist es immer Dank für gerechtfertigtes Vertrauen.
(5 Stimmen)

Nr. 359 Am falschen Ende
Glaubst du wirklich, du könntest im Kopf eines Menschen etwas bewegen, wenn du ihn in den Hintern trittst?
(6 Stimmen)

Nr. 305 Einfach
Einfache Frage an die Industrie: Habt ihr schon mal gemerkt, dass ihr eure für Billiglöhne produzierten Waren nur noch in Billigläden verkaufen könnt?
Umgekehrt, einfache Frage an uns alle: Wo, glaubt ihr, muss man produzieren, wenn alle nur noch zu ALDI-Preisen kaufen wollen?
(6 Stimmen)

Nr. 309 Anders herum
Wer will, was er hat, hat, was er will.
(6 Stimmen)

Nr. 349 Alles auf Jetzt
Widme dich dem flüchtigen Augenblick, als wäre es für die Ewigkeit. 
Und der Augenblick wird zur Ewigkeit werden.
(6 Stimmen)

Nr. 140 Mit Sahne
Ist es nicht witzig, wie genüsslich wir etwas verzehren, was die Natur geschaffen hat, damit daraus große Rindviecher werden?
(7 Stimmen)

Nr. 348 Natürliche Erklärung
Sind es vielleicht die liebenden Augen,
die manchmal Frösche in schöne Prinzen verwandeln?
(8 Stimmen)

Nr. 307 Wenigstens das
Gibt es am Tod etwas Positives? Ja. Er beendet die Angst vor dem Tod.
(8 Stimmen)

Nr. 322 Bedauerlich
Die meisten Politiker wissen, was richtig wäre. Schade, dass sie glauben, ihre Wähler wollten etwas anderes.
(8 Stimmen)

Nr. 315 Noch ein Erfolgsrezept
Redlichkeit entpuppt sich zunehmend als Marktlücke.
(8 Stimmen)

Nr. 318 Doppelte Option
Wenn man nichts tun kann, hat der Gläubige eine zusätzliche Möglichkeit: Er kann hoffen  u n d  beten.
(8 Stimmen)

Nr. 310 Opferbereitschaft
Die einen wollten die Mehrwertsteuer erhöhen, die anderen stattdessen die Reichensteuer einführen. Nun haben sie beide tapfer ihren Widerstand gegen die Steuererhöhung der jeweils anderen geopfert, so dass alle Steuern erhöht werden können. Da sage noch mal einer, die Politiker wären nicht zu Opfern bereit! 
(8 Stimmen)

Nr. 344 Der kleine Unterschied
Wenn eine Frau ihre Gefühle beschreibt, muss sie damit rechnen, dass der Mann ihr einen Rat gibt, was sie dagegen tun kann.
(9 Stimmen)

Nr. 308 Gebranntes Kind ...
Klagt nicht über Politiker, die ihr Handeln nur auf ihre Wiederwahl ausrichten, wenn ihr sie anschließend wieder wählt.
(9 Stimmen)

Nr. 69 Verschwendung
Es gibt Menschen, die werden jedesmal, wenn sie etwas Wertvolles geleistet haben, unausstehlich. Sie meinen, jetzt ein Recht auf schlechtes Benehmen zu haben, und verbrauchen das mühsam erworbene Goodwill-Guthaben für wertlose Nachsicht.
(9 Stimmen)

Nr. 319 Personalabbau zur Gewinnerhöhung
Kann ich als Kunde einem Unternehmen vertrauen, dem nicht einmal die eigenen Mitarbeiter trauen können?
(9 Stimmen)

Nr. 296 Geben und nehmen
Wer gibt, ist ein Wohltäter. Wer nimmt, muss danke sagen. Ob man wohl darum die Menschen, die ihre Arbeit geben, Arbeitnehmer nennt?
(10 Stimmen)

Nr. 383 Entscheidung
Rosen pflücken ist immer ein Risiko. Aber wer Angst vor den Dornen hat, wird sein Leben lang Tomaten ernten.
(10 Stimmen)

Nr. 299 Und wenns nicht biegt, so brichts...
Ausgeprägte Machtmenschen akzeptieren lieber Bruch als Widerspruch. Das macht sie überlegen gegenüber Schwachen. Aber es verschließt ihnen das Potenzial der Starken.
(10 Stimmen)

Nr. 300 Freiräume?
Auch heute noch gibt es Menschen, die so tun, als hätten sie ihren Partner auf dem Sklavenmarkt gekauft.
(10 Stimmen)

Nr. 347 Erwartungsgemäß
Wer Enttäuschungen erwartet,
um nicht enttäuscht zu werden,
wird in seiner Erwartung
nicht enttäuscht werden.
(11 Stimmen)

Nr. 340 Vorzug des Alters
Das Leben wird auffallend leicht, wenn man sich und anderen nichts mehr beweisen muss.
(11 Stimmen)

Nr. 78 Vorsicht, Massenware
Leute, die nur fordern und erwarten und Besitzstände verteidigen, gibt's wie Sand am Meer. Vorsicht, mach dich nicht austauschbar!
(11 Stimmen)

Nr. 312 Aktiv
Lipari ist die größte der äolischen Inseln. Aber die bekannteste ist der Vulkan Stromboli. Woran man mal wieder ganz leicht sehen kann, dass nicht die Größe über den Ruhm entscheidet, sondern die Aktivität.
(11 Stimmen)

Nr. 337 So einfach...
Liebe ist, dass es dem anderen gut geht.
(12 Stimmen)

Nr. 328 Verräterisch
Schimpfworte sagen mehr über den, der sie gebraucht, als über den, dem sie gelten.
(12 Stimmen)

Nr. 324 Entweder oder
Du kannst kein großes Werk vollbringen, wenn du immer vorher noch die vielen kleinen Aufgaben erledigen willst.
(12 Stimmen)

Nr. 321 Na klar
Wenn Menschen menschlich sind, geht viel.
(12 Stimmen)

Nr. 320 Friedensgrund
Auch unter Leuten, die sich nicht leiden können, ist Frieden der weniger anstrengende Zustand.
(14 Stimmen)

Nr. 217 Bedauernswert
Wenn mich jemand so richtig massiv ärgert, versuche ich ihn zu bemitleiden. Das hilft gegen Magenschmerzen.
(16 Stimmen)

Nr. 313 Innenansicht
Man sieht von innen deutlich jünger aus als von außen. Oder?
(16 Stimmen)

Nr. 70 Vorgeschützt
Wenn du akzeptiert werden willst, sprich über deine Bedürfnisse. Wenn du dir Ablehnung zuziehen willst, mach eine moralische Regel daraus.
(17 Stimmen)

Nr. 297 Doppelbegabung
Der Spontaneität verdanken wir intensive Glücksmomente.
Weitschauende Planung schenkt langanhaltende Vorfreude.
Wohl dem, der beides kann!
(18 Stimmen)

Nr. 239 Liebe
Liebe ist kein singuläres Ereignis, gegen das man nach einmaligem Auftreten für den Rest des Lebens immun ist. Sie ist auch keine Konfektionsware, die in gleichbleibender Qualität und in genormten Portionen ausgeteilt wird. Jede einzelne Liebe ist ein Urereignis, absolut einmalig, nicht steigerungsfähig - so lange, bis man völlig überrascht die Steigerung am Hals hat.
(18 Stimmen)

Nr. 189 Fortsetzung eines berühmten Zitats
Ich denke, also bin ich.
Ich fühle, also lebe ich.
(21 Stimmen)

Nr. 301 Verwöhnt
Wer immer liebevoll getragen wird, lernt nicht laufen.
(24 Stimmen)

Nr. 329 Vorsicht!
Der Nutznießer der Untreue wird ihr nächstes Opfer.
(25 Stimmen)

Nr. 240 Keine Reue
Wir stehen immer wieder vor Weggabelungen. Wir stellen uns vor, was uns auf dem einen und auf dem anderen Weg hinter der nächsten Biegung erwarten könnte. Wir vergleichen und dann entscheiden wir uns.
Von diesem Moment an dürfen wir nie wieder vergleichen. Denn nun lernen wir auf einem der Wege die Realität kennen - und bleiben für den anderen für immer auf eine nicht mehr nachprüfbare Vorstellung angewiesen.
(28 Stimmen)

Nr. 215 Von sich auf andere...
Die Menschen unterstellen bei anderen vorzugsweise die eigenen Eigenschaften - die guten wie die schlechten. Und sie bekämpfen bei anderen am eifrigsten das, was sie an sich selbst nicht mögen und nicht wahrhaben wollen.
(31 Stimmen)
Zu den provokanten Wochensprüchen

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Letzte Änderung: 14.1.2010
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